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Fachpraxis für
medizinische Fußpflege


Birgit Knabbe-Alex
Staatlich geprüfte Podologin
und Heilpraktikerin
beschränkt auf das Gebiet der Podologie

Rödingsmarkt 1
20459 Hamburg

Termine nach telefonischer Vereinbarung
Tel. 040 229 444 84

Diabetes & Füße

Was hat Diabestes mit Ihren Füßen zu tun?

Diabetes kann zu Schäden an Gefäßen und Nerven führen. Häufig sind dabei die Füße betroffen. Ihr Arzt spricht dann von einem diabetischen Fußsyndrom oder von Fußkomplikationen. Fußkomplikationen lassen sich aber vermeiden, wenn Sie einige Regeln beachten.

Risikofaktoren für Ihre Füße
Eine Reihe von Einflüssen kann Fußkomplikationen begünstigen. Wenn Sie zum Beispiel:

  • an entzündlichen Gelenkerkrankungen leiden
  • Ihre Gelenke schlecht bewegen können
  • schlecht sehen können
  • häufig im Freien barfuß laufen
  • ungeeignetes Schuhwerk tragen
  • Ihre Fußpflege vernachlässigen
  • an Hornhautschwielen, eingewachsenen Zehennägeln, Hühneraugen oder Warzen leiden, bei deren Behandlung man sich verletzen kann
  • Arzneimittel einnehmen, die Ihr Immunsystem schwächen
  • ungesund leben (etwa Rauchen oder viel Alkohol trinken oder sich kaum bewegen).

Notwendige Untersuchungen
Wenn Sie keine weiteren Beschwerden haben, sollten Sie sich mindestens einmal im Jahr von Ihrem Arzt untersuchen lassen. Manchmal muss diese Untersuchung auch häufiger stattfinden. Ihr Arzt schaut sich dabei Ihre Füße, Strümpfe und Schuhe an.

Die Behandlung

  • Zur Druckentlastung können bei bestimmten Auffälligkeiten orthopädische Schuhe, eventuell auch Gehstützen nötig sein.
  • Wichtig ist eine gute Versorgung von Wunden, auch Wundtoilette genannt. Dazu gehören zum Beispiel die Reinigung der Wundoberfläche und ein regelmäßiger Verbandswechsel. Eine Verletzung am Fuß sollten Sie immer Ihrem Arzt zeigen.
  • Bei Entzündungen kann es nötig sein, dass Sie über eine gewisse Zeit mit einem Antibiotikum behandelt werden. Das hängt davon ab, wie schwer die Infektion ist.
  • Am diabetischen Fußsyndrom sind verschiedene Erkrankungen beteiligt. Deshalb werden nicht nur Ihre Füße und Ihr Diabetes behandelt, sondern auch die Erkrankung, die dazu geführt hat. Beispiele hierfür sind die Polyneuropathie, eine Form der Nervenschädigung, oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit, eine Form der Durchblutungsstörung.

Was Sie selbst tun können

  • Beobachten Sie Ihre Füße täglich und achten Sie auf Blasen, Rötungen, Einrisse oder Druckstellen.
  • Achten Sie auf breite und hohe Schuhe mit flachem Absatz, wenig biegsamen Sohlen und weichem Obermaterial.
  • Beim Schuhkauf sollten Sie aufpassen, dass Sie nichts stört und drückt.
  • Tragen Sie Strümpfe mit einem hohen Baumwollanteil ohne Nähte und wechseln Sie diese täglich.
  • Reinigen Sie Ihre Füße täglich mit lauwarmen Wasser (37°C bis 38°C) für drei bis fünf Minuten.
  • Je trockener Ihre Füße sind, umso häufiger sollten Sie sie eincremen.
  • Verwenden Sie zum Eincremen Ihrer Füße Emulsionen oder Pflegeschäume, die Harnstoff (UREA) enthalten.
  • Nicht verwenden sollten Sie Babyöl, Zinkpasten, fettende Salben oder Puder.
  • Schneiden Sie Ihre Nägel nicht mit spitzen Nagelscheren, sondern feilen Sie sie gerade.
  • Beseitigen Sie Hornhaut und Schwielen mit einem Bimsstein, nicht mit einer Hornhautraspel. Noch besser ist eine regelmäßige medizinische Fußpflege beim Podologen.

Sie können an einem Diabetesversorgungsprogramm teilnehmen (kurz: DMP Diabetes). Ziel ist, dass Ihre Versorgung durch Haus- und Fachärzte auf einander abgestimmt ist. Sprechen Sie Ihren Arzt auf diese Möglichkeit an.

Quelle:
www.patienten-information.de/mdb/downloads/kip/aezq-version-kip-diabetes-fuss.pdf

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